In Stemwede haben jetzt zehn Sanitäterinnen und Sanitäter aus dem Altkreis Lübbecke die Prüfung am Schluss der 60-stündigen Ausbildung erfolgreich abgelegt.
Um auf die späteren Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein, wurden in der auf fünf komplette Wochenenden verteilten Ausbildung zahlreiche Notfallsituationen in Theorie und Praxis behandelt.
Hierzu gehörten die Versorgung von bewusstlosen Personen ebenso wie akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Schlaganfall oder bedrohliche Atemstörungen. Aber auch die sanitätsdienstliche Behandlung von unterschiedlichsten Verletzungen, Verbrennungen und Knochenbrüchen gehörten dazu.
Ein Schwerpunkt bestand im Training von Wiederbelebungsmaßnahmen einschließlich der Anwendung von Defibrillatoren und Sauerstoff bei der kontrollierten Beatmung. Geschult wurde außerdem der Umgang mit den verschiedenen Geräten zur Rettung und zum Transport von Betroffenen, zur Immobilisation einschließlich des Versorgens von Patienten in den Einsatzfahrzeugen.
Unter den kritischen Augen des Notarztes Roman Korte zeigten die frisch geschulten Einsatzkräfte ihr neu erworbenes Wissen in einer praktischen Prüfung. Verschiedene durch ein Team der Realistischen Notfalldarstellung realitätsnah dargestellte Notfälle mussten bewältigt werden.
Eingesetzt werden die Sanitäterinnen und Sanitäter im Rahmen des Katastrophenschutzes, bei Großschadenslagen und sie leisten Sanitätswachdienste bei den verschiedensten großen und kleinen Veranstaltungen von einer kleinen Theaterveranstaltung bis hin zum Großkonzert mit zehntausenden von Besuchern. Hier sind sie für die sanitätsdienstliche Erstversorgung von Menschen nach Verletzungen oder bei akuten Erkrankungen zuständig und arbeiten mit dem Rettungsdienst bei der Weiterbehandlung zusammen.
Teilgenommen und bestanden haben: Hussein Ghazi und Torsten Kuhlmann (beide DRK OV Rahden), Jonas Gülker und Christina Kruke (beide DRK OV Lübbecke), Lina Joleen Neumann, Lisa Raabe und Lilly Stange (alle DRK OV Hüllhorst), Nicole Springer (DRK OV Stemwede) sowie Jan-Chris Holle und Christoph Straub (Freiwillige Feuerwehr Stemwede).
