Während der insgesamt 44 Unterrichtseinheiten vermittelten die Ausbilderinnen Susanne Altvater und Sabine Brandt sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fertigkeiten für Betreuungsaufgaben im Einsatz und im täglichen Dienst.
Neben der Einführung in Strukturen, Organisation und Einsatzabläufe spielte die praktische Ausbildung eine zentrale Rolle. Hier arbeiteten die Teilnehmenden mit dem in Wehdem vorhandenen Material.
Zur Ausstattung der Betreuungseinheit gehören unter anderem ein Lkw mit Verpflegungsmodul, ein Mannschaftstransportwagen für das schnelle Einrichten erster Anlaufstellen sowie ein Betreuungsgespann mit Material für die Erstversorgung von bis zu 200 unverletzten Betroffenen. Zusätzlich steht ein weiterer Mannschaftstransportwagen bereit, der sowohl für die Einrichtung von Anlaufstellen als auch für den Transport von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.
Im praktischen Teil des Lehrgangs übten die angehenden Betreuungshelfer den Aufbau von Zelten, die Ausgabe von Verpflegung und Gegenständen des dringenden täglichen Bedarfs sowie den sicheren Umgang mit Flüssiggas.
Ein Highlight war eine realitätsnahe Übung zur Registrierung besonders hilfsbedürftiger Menschen. Unterstützt durch eine Familie aus der nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft wurden die Teilnehmenden im Rollenspiel auch sprachlich gefordert.
Abgerundet wurde die Ausbildung durch einfache Maßnahmen zur Pflegeunterstützung sowie zum Umgang mit belastenden Einsätzen.
Ob Evakuierungen, Flüchtlingshilfe oder die Unterstützung von Feuerwehrkräften bei Großeinsätzen – die vielfältigen Herausforderungen zeigen, wie wichtig gut ausgebildete Betreuungshelfer sind und wie dringend sie gebraucht werden.
Am Lehrgang erfolgreich teilgenommen haben:
Sebastian Klabunde, Lisa Marie Raabe, Andrea und Nora Steinmeier, Louisa Struckmeier (DRK Hüllhorst); Annika Sinz (OV Lübbecke); Karin Meyer, Bastian Schürfeld, Nico Zwicker (DRK Stemwede).
